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Genuss-Parcours: Mata Hari Limited Edition 2024

  • Autorenbild: Tabakzeit
    Tabakzeit
  • vor 3 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Ich gebe es zu: Der Start hat mich erst mal kalt erwischt. Die Mata Hari Limited Edition 2024 legt los wie die Feuerwehr – ordentlich Rustikalität, eine ordentliche Portion Erde und eine Würze, die direkt klarmacht, dass hier ein Longfiller mit Charakter in der Hand liegt.



Aber dann passiert das, was eine gute Limited Edition ausmacht: der Wandel. Mitten im ersten Drittel schaltet die Zigarre plötzlich einen Gang runter und wird butterweich. Auf einmal dominiert eine feine Vanille-Note, der Rauch wird spürbar cremiger und es blitzen ständig neue Nuancen auf. Das ist genau der Moment, in dem man sich entspannt zurücklehnt.



Über den restlichen Verlauf der Toro bleibt es ein echtes Wechselspiel. Mal zeigt sie wieder ihre würzige Seite, dann kommen fast schon schokoladige Momente durch, immer wieder untermalt von dieser angenehmen Vanille.



Im letzten Drittel hat sie mich dann endgültig abgeholt: Die Kraft bleibt im mild bis mittelkräftigen Bereich, aber das Profil verschiebt sich hin zu einer tollen Süße und einer nussigen Aromatik.



Mein Fazit: Die Mata Hari ist keine Zigarre, die man "nebenbei" raucht. Dieser Twist von rustikal-würzig hin zu cremig-süß ist extrem spannend. Wer auf Abwechslung im Smoke steht und handwerkliche Entwicklung schätzt, sollte sich dieses Format definitiv mal anschauen.



 
 
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