Aufsatteln: Davidoff Year of the Horse 2026
- Tabakzeit

- 23. Nov. 2025
- 1 Min. Lesezeit

Ich habe mir die neue Davidoff Year of the Horse 2026 gegönnt – und wow, das ist mal wieder ein Statement von Davidoff. Das Toro-Especial-Format liegt satt in der Hand, und schon beim Kaltzug merkt man, dass hier etwas besonders auf den Aficionado wartet. Es wurden erstmalig ausschließlich Hybrid-Seed-Tabake verwendet, die zusammen stolze 43 Jahre Reife mitbringen.

Der Start ist typisch: cremig-süß, mit Milchschokolade und leicht gerösteten Nüssen. Sehr zugänglich, fein, luxuriös. Handwerklich ohnehin makellos – Zug und Abbrand waren vom ersten Zug an perfekt, wie man es erwartet. So richtig abgeholt hat mich die Cigarre aber in der zweiten Hälfte. Ab da wird sie für meinen Geschmack richtig spannend: dunklere Aromen, mehr Tiefe, dunkle Schokolade, etwas Holz, dazu Milchkaffee und ein Hauch würzige Eleganz.

Das Finale bringt dann geröstete Haselnüsse, eine feine Pfeffernote und erdige Untertöne – genau die Art von Entwicklung, die ich bei einem Smoke suche.
Für mich ist das eine Zigarre, die man sich wunderbar für die langen Abende und die bevorstehenden Feiertage zurücklegt. 70 bis 90 Minuten absoluter Genuss – besonders, wenn man den dunkleren, intensiveren Charakter der zweiten Hälfte zu schätzen weiß.
Kurz gesagt: Ein edler Jahresrelease, der zum Entschleunigen einlädt und im Nachhall richtig Eindruck hinterlässt.


