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Das Pairing

  • Autorenbild: Tabakzeit
    Tabakzeit
  • 14. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Eine gute Zigarre kann durch passende Getränke und/oder Snacks noch besser zur Geltung kommen. Genauso können Pairings auch den Genuss negativ beeinflussen, in dem Aromen überlagert oder in Summe zu dominant werden. Wie vereine ich Zigarren mit Getränken und Snacks?



Gleich vorab: Eine richtige warme Mahlzeit mit einer Zigarre zu verbinden kommt für mich nicht in Frage. Da fehlt mir die Fähigkeit zum Multitasking!


Genieße ich eine Zigarre das erste Mal, trinke ich dazu meistens Selter mit Kohlensäure. So wird der Gaumen immer wieder gereinigt und ich schmecke die Aromen besser. Möglich ist dies auch mit Kaffee oder minzehaltigen Getränken.



Wenn die Aromen einer Zigarre bekannt sind, kann man das Pairing planen. Möglich ist es, ein Getränk zu wählen, dass über den gesamten Verlauf gut passt. Dies sind meist eher mildere Getränke mit nicht zu herben oder säuerlichen Aromen.


Die Endstufe ist es dann, zu jedem Drittel ein passendes Pairing zu wählen. So habe ich mir zum Beispiel bei der Oscuro von Segovias de Esteli folgendes ausgewählt:


  1. Drittel: Der Start ist mild und bietet eine schöne Süße, die ich mit einem Weißwein mit wenig Säure unterstützt habe.

  2. Drittel: Hier kommen dunkle Aromen in Spiel, die ich mit einem Kaffee sowie Nüssen und dunkler Schokolade flankiert habe. (Kaffee reinigt den Gaumen für die weitere Aromenwahrnehmung!)

  3. Drittel: Hier wird jede Zigarre etwas kräftiger und dazu passt für mich ein dunkler Rum.


Mir hat es gefallen, wichtig ist es jedoch immer, den eigenen Geschmack zu kennen und dementsprechend Zigarren und Pairing auszuwählen. Kleiner Tipp zu den Pairings: Wenn man für jedes Drittel ein Getränk auswählt, empfiehlt es sich, die Mengen gering zu halten, damit diese auch nur für diese Zeitspanne reichen.



 
 
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