Juwelier-Präzision: La Flor Dominicana Ligero L-400
- Tabakzeit

- 17. Jan.
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Wenn man über die La Flor Dominicana spricht, spricht man über eine der beeindruckendsten Erfolgsgeschichten der Zigarrenwelt. Litto Gomez (ehemals Juwelier) und seine Frau Ines Lorenzo-Gomez haben LFD mit eiserner Disziplin und totaler Qualitätskontrolle nach oben gebracht. Das Besondere: Hier kommt alles aus einer Hand, vom eigenen Tabakblatt bis zur fertigen Kiste.

Schon beim ersten Blick auf die L-400 (mit ihrem stattlichen 54er Ringmaß) fällt die tadellose Konstruktion auf. Das Ecuadorian Sumatra-Deckblatt ist glatt, die Kappe perfekt flach. Der Abbrand ist ein Traum: Die Asche steht fest und schneeweiß – man merkt einfach, dass Litto Gomez früher mit Edelsteinen gearbeitet hat, die Präzision steckt in jedem Millimeter dieser Toro.

Entgegen meiner Erwartung ist die L-400 kein bloßer „Knockout“. Sie startet wunderbar raffiniert mit einem Aroma, das an eine Mischung aus angenehmer Süße und einem leicht röstigen, toastigen Duft erinnert. Erst zur Mitte hin zeigt sie ihren wahren Charakter: Dann kommt eine feine Pfeffernote ins Spiel, die der Zigarre Struktur verleiht. Der Geschmack ist eher trocken, mit einer ganz dezenten Herbe auf der Zunge und einem kurzen, sauberen Finish. Ja, sie hat „Punch“ und ist definitiv kein Smoke für die Teestunde am Nachmittag – man sollte vorher gut gegessen haben –, aber sie bleibt dabei immer aromatisch und ausgewogen.




